Weihnachtsstimmung: Umsatz rauf, Energiekosten runter

Weihnachtsstimmung: Umsatz rauf, Energiekosten runter

Donnerstag, 14. Dezember 2017
Energie sparen

Weihnachten steht vor der Tür, und die Aussichten für den Einzelhandel sind gut: Experten sagen neue Rekordumsätze voraus, nachdem der Einzelhandel bereits 2016 einen nie dagewesenen Umsatz im Weihnachtsgeschäft erzielt hat. Laut Verbraucherumfragen werden die deutschen Konsumenten in diesem Jahr noch stärker nach Einkaufs-Erlebnissen in Geschäften und Kaufhäusern suchen, die Online-Shopping nicht bieten kann.
Handelsverbände empfehlen ihren Mitgliedern, eine sinnliche Atmosphäre zu schaffen, um Emotionen zu wecken. Das gelingt demnach am besten mit stimmungsvoller Deko und spezieller Beleuchtung. Aber auch wenn Rekordwochen bevorstehen und sich jeder Händler von seiner besten Seite zeigen will, darf man das Thema Energieverbrauch und -kosten nicht aus den Augen lassen. Denn die Ausgaben dafür steigen in der Vorweihnachtszeit ebenfalls auf Rekordhöhen. Wo gibt es Spar-Potenzial für Einzelhändler ohne dabei der weihnachtlichen Stimmung zu schaden? E.VITA mit den sieben wichtigsten Tipps.

Tipp 1: Energiesparen bei der Beleuchtung

Wie oben bereits erwähnt ist eine weihnachtliche Beleuchtung wichtig, um die Kunden in Kauflaune zu versetzen. Deswegen wollen wir Ihnen auch nicht empfehlen, ausgerechnet hier den Rotstift anzusetzen. Allerdings kann es sich lohnen, über Alternativen nachzudenken – schließlich ist die Beleuchtung der mit Abstand größte Faktor bei den Stromkosten. Weihnachtsschmuck und Lichterketten mit LED-Technik gibt es nicht nur für Haushalte, sondern auch im professionellen Bereich für Einzelhändler. Herkömmliche Weihnachtsbeleuchtung benötigt bis zur 30-fachen Energiemenge. Die Anschaffungskosten für moderne Elemente haben sich also schnell amortisiert. Und generell können Sie mit der Umstellung auf LED und Energiesparlampen in Büro, Verkaufs- und Lagerräumen die Stromkosten deutlich herunterfahren. Selbst in kleinen Geschäften kann die Einsparung mehrere Tausend Euro pro Jahr betragen.

Tipp 2: Energiesparen mit richtiger Shopping-Temperatur

Ratgeber schlagen meist eine Temperatur zwischen 20 und 22° Celsius in den Verkaufsräumen vor. Neueste Empfehlungen liegen eher darunter: Bereits 19 Grad können ausreichen, zumal die Kunden im Winter meist warm gekleidet in die Geschäfte kommen. Wer dann Mantel oder Jacke und eventuell auch noch Pulli ausziehen muss, weil es zu warm ist, hat keine Hand mehr frei, um nach der Ware zu greifen. Achten müssen Sie natürlich auch darauf, dass sich Ihre Mitarbeiter bei den eingestellten Temperaturen wohl fühlen.

Tipp 3: Moderne Heizungskessel sparen Energie

In der Regel sind ältere Heizungskessel unwirtschaftlich, unter anderem, weil sie hohe Abgasverluste haben. Ein Austausch lohnt sich in vielen Fällen, weil moderne Brennwertkessel hingegen die Kondensationswärme der Abgase in starkem Maße nutzen. Als kleinere Maßnahme kommt auch ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage infrage, bei dem auch die Temperatur und die Pumpenregelung dem Bedarf angepasst wird. Bedenken Sie, dass das Runterfahren der Raumtemperatur nach Geschäftsschluss ordentlich Energie spart.

Tipp 4: Energiespar-Schaufenster

Das Schaufenster ist die Visitenkarte Ihres Geschäfts, das Glas muss vielen besonderen Ansprüchen genügen. Es muss einen ungehinderten Blick auf die neue Mode, die leckere Backwaren oder Ihre stimmungsvolle Weihnachtsdeko ermöglichen. Dabei darf es nicht reflektieren und sollte schmutz- und wasserabweisend sein. Und eben auch über perfekte thermische Eigenschaften verfügen, damit der Verkaufsraum jetzt im Winter nicht auskühlt. Deswegen empfehlen Experten Schaufenster mit Dreifach-Verglasung, Isolierglas, das eine optimale Wärmedämmung garantiert und spezielle, transparente Wärmeschutzfolien.

Tipp 5: Energiesparen bei Türen und Co.

Auch wenn es einladend aussehen mag – die Eingangstüre im Winter offen stehen zu lassen bedeutet, dass Sie viel Geld zum Fenster rauswerfen. Bei (anderen) offenen Eingängen am Geschäft lohnen sich Wärmeschutzvorhänge oder Luftschleusen. Wärmeverluste können Sie auch durch Windfänge und selbstschließende Türen verringern oder vermeiden.

Tipp 6: Energiesparende Büro- und Elektrogeräte

Denken Sie darüber nach, mit Stromkostenmessgeräten den Verbrauch von Drucker, PC und Co. zu erfassen. So fällt es Ihnen leichter, zu entscheiden, welche Maßnahmen sich lohnen und ob gegebenenfalls Geräte dabei sind, die Sie austauschen sollten. Ein erster kleiner Schritt könnte sein, dass Sie schaltbare Steckdosenleisten einsetzen, um nach Feierabend mehrere Geräte über einen Schalter vom Stromnetz zu trennen. Eine gute Alternative sind auch Funksteckdosenleisten, die mittels Zeitschaltuhr abschalten. Auf Dauer zahlt es sich aus, Geräte wirklich komplett vom Netz zu nehmen, denn in der Regel ziehen die Netzteile stets Strom. Generell gilt: Ab dreißig Minuten Pause ist es sinnvoll, elektronische Arbeitsgeräte am Arbeitsplatz auszuschalten. In kurzen Pausen genügt es, den Energiesparmodus zu aktivieren. Der komplette PC inklusive Monitor und Festplatte sollte per Knopfdruck oder nach einer ausgewählten Zeit in den Stand-by-Modus oder den Ruhezustand wechseln.

Tipp 7: Energiesparen in Teeküche und Co.

Elektrische Wasserkocher sind meist deutlich effizienter als Elektroherde, vor allem wenn es nur darum geht, Wasser zum Kochen zu bringen. Zum Erwärmen kleiner Speisen genügen meist Mikrowellen. Geschirrspüler sind bequemer und sparsamerer als der Abwasch per Hand. Sie sollten aber nur laufen, wenn sie wirklich voll sind und dann möglichst im Energiesparprogramm. Sie und Ihre Mitarbeiter sollten die Kaffeemaschine abschalten, sobald der Brühvorgang beendet ist. In der Regel schmeckt Kaffee aus der Thermoskanne besser als Kaffee von der Warmhalteplatte.

E.VITA (be)rät

Ihre Weinachsstimmung steigt bestimmt noch weiter, wenn Sie unsere Energiesparratschläge umsetzen und damit bares Geld sparen. Und hier noch ein paar Tipps: E.VITA offeriert maßgeschneiderte, an Ihr Einzelhandelsgeschäft angepasste Stromtarife. Außerdem bietet E.VITA in Zusammenarbeit mit der Prüfgesellschaft DEKRA seinen Kunden eine Energieberatung mit zehn Prozent Nachlass auf ausgewählte Verfahren wie etwa die Infrarot-Thermografie. Zudem gibt es einen kostenlosen Lastgang-Check, der teure Verbrauchsspitzen aufdeckt und stille Verbraucher entlarvt. Wer ganz groß einsteigen will, und eine Sanierung oder Modernisierung der Bausubstanz plant, um Energie zu sparen, erhält unter bestimmten Voraussetzungen erhebliche staatliche Fördermittel, über die E.VITA ebenfalls aufklärt.

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