Fördermittel

Wer Betriebsstätten modernisieren bzw. sanieren will, um Energie zu sparen, erhält unter bestimmten Voraussetzungen erhebliche finanzielle Förderung. Auch der Einsatz von Erneuerbarer Energie zur Stromerzeugung oder Wärmegewinnung wird staatlich gefördert.

Welche Fördermittel gibt es?

Staatliche Förderung Energieberatung für Unternehmen

Zuschüsse: Sie erhalten einen einmaligen Betrag zu den Investitionskosten, den Sie nicht zurückzahlen müssen.

Darlehen: Zinsvergünstigte Darlehen liegen unter dem marktüblichen Zinssatz. Dieser wird darüber hinaus für eine bestimmte Zahl von Jahren (z.B. 10 oder 15) festgeschrieben, häufig wird den Kunden auch ein Sondertilgungsrecht eingeräumt.
  
Zulagen: erhalten Sie vom zuständigen Finanzamt. Die Investitionszulage gilt nachträglich für Herstellungskosten und Erhaltungsaufwendungen, auch für Sanierungsmaßnahmen und den Einsatz von erneuerbaren Energien.

Tipp: Anlagen zur Energieerzeugung, zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen, können Sie als bewegliches Wirtschaftsgut von der Steuer abschreiben.

 

Im Rahmen des EEG (Erneuerbare-Energie-Gesetz) erhalten Sie eine festgelegte Vergütung (Einspeisevergütung) für den in das Netz eingespeisten Strom aus erneuerbaren Energien wie Solarstrom oder Strom aus Windkraftanlagen, Biomasse, Wasserkraft oder Geothermie.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie für Energie-Effizienz-Maßnahmen erhebliche finanzielle Förderungen erhalten.

Doppelt sparen mit besonders effizienten Technologien

Die Anschaffung neuer Technologien, die besonders energieeffizient sind, kann sich für Mittelständler doppelt lohnen. Durch die hoch effiziente Technik sparen Unternehmen nicht nur eine Menge Energie, sondern können auch noch bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten über die Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zurückbekommen.

Gefördert werden Querschnittstechnologien wie

  • elektrische Motoren und Antriebe,
  • Pumpen,
  • Ventilatoren,
  • Umrüstung auf LED-Technik. 


Kriterien, um die Beihilfe zu erhalten:

  • Förderung nur für Unternehmen mit höchstens 500 Mitarbeitern und einem maximalen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro möglich.
  • Der Antrag muss vor Bestellung einer neuen Anlage beim Bundesamt eingereicht werden. Bereits vorhandene Maschinen werden nicht gefördert.
  • Die Investitionskosten für Einzelmaßnahmen müssen mindestens 2.000 Euro betragen und dürfen 30.000 Euro nicht übersteigen.

Werden diese und weitere Kriterien für die BAFA-Förderung erfüllt, erhält das Unternehmen einen Zuwendungsbescheid mit der Höhe des bewilligten Zuschusses. Damit steht dann der energiesparenden Neuanschaffung nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen:

BAFA Querschnittstechnologien (www.bafa.de)

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