Wärmewende nicht unterschätzen: Unternehmen müssen jetzt handeln
Wärmewende: Mehr als nur ein Branchenthema
Die Wärmewende wird häufig unterschätzt, obwohl sie eine zentrale Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045 spielt. In einem aktuellen Beitrag in der Fachzeitschrift Die News warnt Stefan Harder, Geschäftsführer der E.VITA GmbH, davor, die Tragweite dieser Transformation zu unterschätzen – insbesondere aus Sicht der Unternehmen, die Energie täglich benötigen.
Der Umstieg von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Wärmequellen betrifft nicht nur die Energiebranche, sondern vor allem Gewerbe- und Industrieunternehmen, die vor steigenden Kosten, neuen regulatorischen Anforderungen und Investitionsentscheidungen stehen. „Die Wärmewende ist kein Zukunftsthema mehr – sie wirkt sich bereits heute auf Planungssicherheit und langfristige Standortentscheidungen aus“, so Stefan Harder.

Warum Unternehmen ihre Wärmeversorgung neu denken müssen
Ein zentrales Problem: Die bestehende Infrastruktur ist noch stark auf Erdgas ausgelegt. Für Unternehmen bedeutet das, dass alternative Lösungen wie Fernwärme oder vollständig elektrifizierte Systeme nicht überall kurzfristig verfügbar sind. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, CO₂-Reduktion und Versorgungssicherheit. Wer jetzt nicht strategisch plant, riskiert Kostensteigerungen und eingeschränkte Handlungsoptionen in den kommenden Jahren.
Fest steht: Erdgas wird endlich sein. Unternehmen – sowohl aus dem produzierenden Gewerbe als auch aus der Immobilienwirtschaft – werden deshalb Investitionen tätigen müssen. Stefan Harder betont, dass Unternehmen die Wärmewende aktiv in ihre Energie- und Investitionsstrategie integrieren müssen. Dabei gehe es um konkrete Investitionsentscheidungen, etwa um die Frage, ob der Aufbau einer eigenen Wasserstoffaufbereitung sinnvoll ist oder stattdessen der Einsatz industrietauglicher Wärmepumpen-Technologien in Betracht gezogen wird.
Mit Blick auf das Zieljahr 2045 weist Stefan Harder darauf hin, dass der verbleibende Zeitraum häufig trügerisch wirke. Die notwendigen Veränderungen in der Wärmeversorgung erforderten eine frühzeitige Auseinandersetzung, da bestehende Strukturen nicht unbegrenzt zur Verfügung stünden. Die Wärmewende bietet dabei nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen.
Die E.VITA GmbH begleitet Unternehmen bei genau diesen Fragestellungen: von der Analyse des individuellen Wärmebedarfs über wirtschaftlich sinnvolle Versorgungslösungen bis hin zu zukunftsfähigen Energiekonzepten. Ziel ist es, die Wärmewende für Unternehmen praktikabel, wirtschaftlich und planbar zu gestalten.
Zum vollständigen Interview auf Die News