Fakten zum Thema Netzentgelte für Privathaushalte

Fakten zum Thema Netzentgelte für Privathaushalte

Mittwoch, 01. Februar 2017
Wichtige Energiegesetze

Was sind Netzentgelte – und wer bekommt sie?

Netzentgelte sind eine Art Maut für Stromleitungen. Der Strom fließt über das Stromnetz vom Erzeuger zum Verbraucher. Um Bau, Betrieb und Wartung des Stromnetzes kümmert sich der Netzbetreiber. Der Betreiber muss zudem sicherstellen, dass der Strom die richtige Spannung hat und es nicht zu Ausfällen kommt. Die Kosten dafür werden mit den Netzentgelten beglichen.

Die Höhe der Netzentgelte setzt der staatlich regulierte Netzbetreiber fest. Energieversorger haben darauf keinerlei Einfluss. E.VITA stellt Ihnen das Netzentgelt in Rechnung und leitet es 1:1 an den Netzbetreiber weiter. Auf der Rechnung ist das Entgelt ausgewiesen, damit Sie genau sehen, wie sich Ihr Strompreis zusammensetzt. Übrigens: Die Strom- und Gasrechnungen von E.VITA wurden vom Deutschen Institut für Energietransparenz (DIFET) zum dritten Mal in Folge als „Kundenfreundlichste Energierechnung Deutschlands“ ausgezeichnet. Darauf sind wir schon ein bisschen stolz.

Wer sind die Netzbetreiber?

In Deutschland gibt es vier große Übertragungsnetzbetreiber: Amprion, 50Hertz, Transnet BW und Tennet. Sie besorgen den Transport des Stromes über längere Strecken. Die rund 900 Verteilnetzbetreiber, häufig Stadtwerke, stellen die Feinverteilung sicher.

Warum sind die Netzentgelte je nach Wohnort verschieden hoch?

Die Höhe der Netzentgelte unterscheidet sich je nach Region enorm. Während hier 2,72 Cent pro Kilowattstunde berechnet werden, schlagen dort ganze 10,32 Cent zu Buche.

Ein Grund: Unterschiedlich hohe Kosten für Ausbau und Betrieb der Netze. So sind beispielsweise in ländlichen Gebieten höhere Investitionen nötig als in Großstädten. Und: Verschiedene Betreiber und Stromversorger kalkulieren unterschiedlich.

Und warum wird das immer teurer?

In den letzten sechs Jahren sind die Netzentgelte für Privathaushalte um durchschnittlich 21,7 Prozent gestiegen. Das liegt auch daran, dass der Strommarkt immer komplexer wird. Ein Beispiel: Anders als früher produzieren Verbraucher zunehmend selbst Strom, der ins Netz eingespeist wird. Das erfordert flexiblere Netze und mehr Aufwand. Dazu kommt Ausbaubedarf: Die Windkraftanlagen an Nord- und Ostsee produzieren Energie für die Industriezentren im Süden Deutschlands. Auch diese Investitionen in neue Leitungen werden in Rechnung gestellt.

E.VITA ist von dieser Entwicklung ebenso betroffen wie Sie als Verbraucher. Damit Sie Ihre Energiekosten trotzdem so niedrig wie möglich halten können, kalkulieren wir so hart wie möglich und verzichten auf aufwändige Werbung. Am Service für Sie sparen wir nicht. Dazu gehören auch unsere Energiespar-Tipps.

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