Energiespartipps mit Kühleffekt

Energiespartipps mit Kühleffekt

Dienstag, 02. Juli 2013
Energie sparen

Wenn jetzt im Sommer die Temperaturen in die Höhe klettern, wird so manche Wohnung zur Sauna. Doch wenige einfache Tricks helfen schon, die Hitze draußen zu lassen - und gleichzeitig  Strom zu sparen.

Wem es nicht vergönnt ist, bei der ersten Sommerhitze ans Meer zu fliehen, der braucht nur diesen Empfehlungen folgen – und hält es auch ohne Klimaanlage (die übrigens eine Menge Energie verbraucht) gut zu Hause aus.

1. Standby abschalten

Viele elektrische Geräte verfügen heute über eine Standby-Funktion, die dafür sorgt, dass auch dann Strom verbraucht wird, wenn das Gerät gar nicht im Einsatz ist. Auch strahlen Fernseher und Computer im Standby-Modus kontinuierlich Wärme an ihre Umgebung ab. Klaus Stöckmann, Energieberater der Verbraucherzentrale Brandenburg, empfiehlt daher, an warmen Tagen nur jene Geräte anzuschalten, die tatsächlich in Gebrauch sind. Steckleisten mit An-und-aus-Schalter sind schnell installiert und trennen das Gerät zuverlässig vom Stromnetz.

2. Auf Wäschetrockner verzichten

Ein Haushaltsgerät, auf das man im Sommer gut und gerne verzichten könne, sei der Wäschetrockner, so Mechthild Himmelreich von der Verbraucherzentrale Bremen. Denn der Betrieb des Trockners produziert jede Menge Wärme, die auch an die Umgebungsluft abgegeben wird. Zudem trocknet die Wäsche bei sommerlichen Temperaturen auch wunderbar auf der Wäscheleine an der frischen Luft.

3. Restwärme und Abzugshaube nutzen

Auch beim Kochen kann zusätzliche Wärmeentwicklung vermieden werden. So sollte man den Elektroherd bereits abstellen, wenn das Gericht noch nicht ganz fertig ist – und die Restwärme nutzen, die ansonsten nur die Luft erwärmen würde. Auch empfiehlt es sich im Sommer ganz besonders, die Dunstabzugshaube einzuschalten, um so den warmen Wasserdampf, der beim Kochen entsteht, nach Außen abzuführen. Der Stromverbrauch, der hierbei zustande kommt, ist verhältnismäßig gering.

4. Rollläden schließen und richtig lüften

An heißen Tagen am besten nur morgens und spätabends lüften – wenn die Luft kühler ist. Geschlossene Rollläden oder Jalousien sorgen nochmals für eine um Senkung der Zimmertemperatur um ca. 30 %, so Janet Simon von der Klimaschutzkampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Hell beschichtete Rollladenblenden reflektieren das Licht und haben damit eine zusätzlich kühlende Wirkung. Am effektivsten ist jedoch ein außenliegender Sonnenschutz wie Markisen.

5. Keine schweren Teppiche im Sommer

Massive Fußböden helfen beim Kühlen der Zimmer, da sie Wärme aus der Raumluft aufnehmen. Schwere Teppichböden sollten bei heißen Temperaturen jedoch lieber im Schrank verschwinden – denn sie wirken wie eine Wärmedämmung und hindern den Fußboden, Wärme zu speichern.


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Auch im Büro geraten manche Arbeitnehmer an heißen Tagen ganz schön ins Schwitzen. Aber wussten Sie, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, die Raumtemperatur unter 26 Grad zu halten? Und dass es eine Menge ineffizienter Klimaanlagen gibt?

> Zum Artikel „Prima Klima am Arbeitsplatz?“

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