Energiesparlampen richtig entsorgen

Donnerstag, 12. Januar 2012
Energie sparen

LED-Lampen, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen müssen gesondert gesammelt und fachgerecht recycelt werden.

Denn diese sogenannten Gasentladungslampen bestehen aus wertvollen Sekundärrohstoffen wie Glas und Metall, die wiederverwertet werden können. Dass im Leuchtstoff giftiges Quecksilber enthalten ist, macht die richtige Entsorgung besonders wichtig.

Recycling ausgedienter Leuchtmittel

Die einzelnen Bestandteile defekter Lampen können durch Recycling fachgerecht aufbereitet und wieder der Industrie zugeführt werden. So kehrt das sortenreine Glas von Leuchtstofflampen in die Lampenproduktion zurück, während das Mischglas der Energiesparlampen für andere industriellen Anwendungsbereiche zum Einsatz kommt. Auch das Metall der Sockel wird recycelt; aus dem Leuchtstoff kann das enthaltene Quecksilber durch Destillation abgetrennt und wiederverwendet werden.

Wo kann ich alte LED - und Energiesparlampen zurückgeben?

In haushaltsüblichen Mengen können LED- und Energiesparlampen bei den rund 6.000 kommunalen Sammelstellen und im Handel abgegeben werden. Bisher nehmen erst wenige Händler defekte Energiesparlampen zurück - Verbraucherschützer fordern eine generelle Rücknahmepflicht.

Gewerbe: Was tun bei großen Mengen?

Lightcycle bietet zudem einen Rücknahmeservice für Gewerbetreibende: Bei ordnungsgemäßer Anlieferung und ab einer Menge von 50 Stück können Betriebe die 400 Großmengensammelstellen kostenlos nutzen. Ab einer Menge von einer Tonne bzw. 5.000 Stück pro Jahr stellt Lightcycle auch Sammelbehälter vor Ort zur Verfügung und holt die vollen Behälter ab.

Energieeffiziente Lampen gesondert entsorgen - warum?

Da Lampen elektronische Bauteile enthalten, fallen sie unter das seit 2006 gültige Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Demnach dürfen Gasentladungslampen nicht mehr über den Restmüll entsorgt werden, sondern müssen gesammelt und recycelt werden.  Hintergrund ist das giftige Quecksilber. Während in älteren Leuchtstoffröhren bis zu 15 mg Quecksilber versteckt sind, weisen neuere Fabrikate immerhin noch 2 mg auf. Lediglich LED-Lampen sind quecksilberfrei, diese Technologie ist aber noch wenig verbreitet.

Nur wenn die Lampen getrennt gesammelt werden, kann das giftige Metall in Recyclinganlagen kontrolliert entnommen und von den anderen Bestandteilen getrennt verwertet werden.


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