Energie sparen: 10 einfache und effektive Tipps für Ihren Haushalt

Energie sparen: 10 einfache und effektive Tipps für Ihren Haushalt

Montag, 11. Juni 2018
Energie sparen

Es kann so einfach sein: Schon mit wenigen kleinen Änderungen können Sie im Haushalt richtig Energie und damit auch richtig Kosten sparen. Sie müssen es nur wollen. Allzu häufig bleibt es bei guten Vorsätzen. Darum der wichtigste Tipp vorab: Wenn Sie wirklich den Energieverbrauch und damit Ihre Nebenkosten senken wollen, bleiben Sie dran! Es lohnt sich.

So senken Sie den Energieverbrauch und die Nebenkosten

Wohlige Wärme braucht viel Energie: Beim Heizen geizen bringt am meisten
Wenn Sie die Heizung um nur 1 Grad herunterregeln, sparen Sie schon rund 6 % Energie. Eine Strickjacke kann sich also mehr als bezahlt machen, denn fürs Heizen wird anteilig die meiste Energie aufgewendet. Eine gut eingestellte und entlüftete Heizung und unverdeckte Heizkörper sollten selbstverständlich sein. Was viele nicht wissen: Es kann günstiger sein, die Heizung bei Abwesenheit laufen zu lassen, als nach der Rückkehr die Räume wieder aufzuheizen. Übrigens: Wenn Sie mit Strom heizen, kann der richtige Tarif Ihnen helfen, womöglich mehrere hundert Euro im Jahr zu sparen!

Das Geheimnis ums richtige Lüften ist gelüftet: So viel Durchzug muss sein
Dass man bei abgedrehter Heizung die Fenster zum Lüften ganz öffnen und möglichst Durchzug schaffen sollte, ist kein Geheimnis mehr. Aber wie lange? Dafür gibt es nun Richtwerte. Im Dezember, Januar und Februar: 5 Minuten. Im März und November: 10 Minuten. April und September: 15 Minuten. Mai und Oktober: 20 Minuten. Juni, Juli und August: 25 Minuten. Je wärmer es draußen ist, desto länger dauert der Luftaustausch.

Wenn Rohre volles Rohr Energie verschwenden: Isolieren ist günstig und lohnt sich
Heizungsrohre, die ungenügend isoliert sind, geben Wärme ab. So viel Wärme, dass sich die Kosten dafür im Jahr schon mal auf ein paar hundert Euro summieren können. Eine Dämmung empfiehlt sich also unbedingt und amortisiert sich zügig. Was häufig unbekannt ist: Mangelnde Dämmung kann sogar eine Ordnungswidrigkeit darstellen.

Es kommt auf die Größe an: Wählen Sie Haushaltsgeräte, die zu Ihnen passen
Nicht jeder Haushalt braucht einen Kühlschrank wie eine Großkantine. Auch Waschmaschinen können Überkapazität haben. Klar ist: Je größer das Gerät, desto größer der Verbrauch. Achten Sie darum beim Kauf schon auf die richtige Größe: 100 bis 160 Liter Fassungsvermögen reichen in der Regel beim Kühlschrank für einen Single- oder Paar-Haushalt. Für jede weitere Person werden etwa 50 Liter zusätzlich angesetzt. Bei der Waschmaschine genügt meist ein Fassungsvermögen von 5 Kilogramm.

Am besten ist ein A: Kalkulieren Sie kühl beim Kühlschrankkauf
Der Kühlschrank gehört zu den verbrauchsintensivsten Haushaltsgeräten. Darum empfiehlt sich hier ganz besonders, ein modernes Gerät der Effizienzklasse A (vormals A+++) anzuschaffen. Platzieren Sie Kühlschrank und Gefriertruhe an möglichst kühlen Orten im Haus und nicht in der Nähe von Herd oder Heizung. Dann die richtige Temperatur einstellen: 6 Grad beim Kühlschrank, minus 18 Grad beim Gefrierschrank. Regelmäßiges Abtauen spart enorm viel Strom. Wichtig ist auch, dass der Kühlschrank gut und gleichmäßig befüllt ist – das ist effizienter.

Zu jedem Topf der passende Deckel: Verdampfen Sie beim Kochen keine Energie
Gemeinsame Mahlzeiten haben viele Vorteile. Aus energetischer Sicht sparen sie Energie. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, verbraucht das unnötig Strom.
Klar ist: Ein Induktionsherd ist am sparsamsten. Wer stets einen Deckel auf den Topf tut, spart rund 25 % Energie. Und wenn es nur Wasser ist, das zum Kochen gebracht werden soll, dann ist ein Wasserkocher schneller und sparsamer als der Herd. Vor allem, wenn der Wasserkocher regelmäßig entkalkt wird.

Hände weg vom Abwasch: Nutzen Sie die Spülmaschine – aber richtig
Eine Spülmaschine ist nicht nur praktisch, sie braucht auch weniger heißes Wasser als ein Mensch, der von Hand spült. Besonders aktuelle Geräte arbeiten sparsam und effizient. Wichtig: Immer erst einschalten, wenn die Maschine wirklich voll beladen ist.

Über 40 Grad wird’s zu heiß: Geben Sie der Waschmaschine hitzefrei
Moderne Maschinen, leistungsfähige Waschmittel und meist nur moderat verschmutzte Kleidung: So gut wie immer reicht eine Wäsche bei 40 Grad. Sparprogramme und volle Beladung der Waschmaschine helfen zusätzlich, sparsam mit Energie umzugehen.

Ladegeräte ziehen auch Energie, wenn sie geladen haben: Ziehen Sie den Stecker
Ob Mobiltelefon, elektrische Zahnbürste, Notebook oder mobile Lautsprecher: Viele Geräte müssen aufgeladen werden. Häufig lässt man sie einfach dauerhaft angeschlossen. Das ist bequem – und kostet bares Geld. Bereiten Sie dem unnötigen Stand-by-Modus ein Ende. Ziehen Sie nach dem Aufladen das Netzgerät, erst dann wird wirklich kein Strom mehr verbraucht. Auch TV und andere Geräte fressen Strom, wenn sie nicht ganz ausgeschaltet sind. Abschaltbare Steckerleisten in Büro und Wohnzimmer helfen Ihnen, keine Energie mehr zu verschwenden.

Eine heiße Birne ist keine große Leuchte: Prüfen Sie Ihre Beleuchtung
In vielen Haushalten sind sie noch zu finden: Glühbirnen. Ganze 5 % der Energie verwandeln sie in Licht, den Rest in Wärme. Halogenleuchten sind etwas effektiver, Energiesparlampen noch besser – aber wegen ihres Quecksilbergehaltes in der Kritik. Am effektivsten sorgen Sie mit LED-Lampen für Licht: Die Leuchten halten bis zu 50mal länger als Glühbirnen und verbrauchen nur etwa 10 % der Energie. Der höhere Anschaffungspreis macht sich bald bezahlt.

Quelle: focus.de

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