Der Unterschied zwischen „billig“ und „preiswert“ beim Stromanbieter Wechsel

Der Unterschied zwischen „billig“ und „preiswert“ beim Stromanbieter Wechsel

Samstag, 30. Dezember 2017
Auf ein Wort

Es ist nicht schwer, den Stromanbieter zu wechseln – aber es ist auch nicht immer klug. Denn besonders „günstige“ Anbieter arbeiten oft mit billigen Tricks. stern.de berichtet darüber und kommt zu dem Schluss: „Nicht immer sind die günstigsten Anbieter auf den vorderen Plätzen auch die beste Wahl. Sie locken Neukunden zwar erstmal mit sensationell guten Angeboten, versuchen dann aber, sich das Geld mit allerlei Tricks wieder hereinzuholen.“ So ist vorgeblich billiger Strom im Endeffekt oft teurer als wirklich preiswerter Strom

Kniffe, Tricks und Finten: Vermeintlich billiger Strom kann teuer werden

Immer wieder werden Energieanbieter von den Verbraucherzentralen wegen unseriöser Geschäftspraktiken verklagt – mit Erfolg. Dem Einfallsreichtum der Anbieter sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Mit Lockangeboten, raffinierten Tarifmodellen und dem berühmten Kleingedruckten versuchen sie, Kunden zu gewinnen.

Angebote, die klingen, als wären sie zu schön um wahr zu sein, sind in der Regel genau das: zu schön, um wahr – sprich: seriös zu sein. Oft zahlt der Kunde hinterher drauf. Sei es, weil die Preise nach Vertragsabschluss rasant steigen, sei es, weil der Bonus nicht ausgezahlt wird – oder weil der Stromanbieter insolvent wird. Wirtschaften müssen schließlich alle – und kein Anbieter kann auf Dauer unter Preis verkaufen.

Achtung: Die Tricks der Billig-Strom-Anbieter:

  • Pakettarife – lohnen sich nur, wenn man den Stromverbrauch exakt voraussagen kann. Sonst drohen womöglich empfindliche Nachzahlungen.
  • Vorauskasse – wenn man Pech hat und der Anbieter pleite macht, ist das Geld weg. Stichwort Teldafax.
  • Nicht ausgezahlter Bonus – manchmal schlicht „vergessen“ oder an in den AGB versteckte Bedingungen geknüpft. So spart vor allem der Anbieter – am Bonus.
  • Versteckte Preiserhöhungen – der Hinweis auf eine Preiserhöhung wird in einem Wust von Informationen verborgen, so dass der Kunde ihn gar nicht wahrnimmt.

Täuschung durch undurchsichtige Schreiben und Rechnungen

  • Probleme bei der Kündigung – häufig gibt es unnötige Hürden und Schikanen. So wird die Kündigung erschwert.
  • Probleme nach der Kündigung – der Anbieter stellt etwa den Kunden von Abbuchung auf Überweisung um. Dadurch entsteht vermeintlicher Zahlungsverzug und ein eigentlicher fälliger Bonus verfällt.

Preiswerter Strom bedeutet Versorgungssicherheit, Service und Seriosität

Darum gilt gerade bei Energieanbietern: Ganz besonders verlockende Angebote sollte man ganz besonders gründlich prüfen:

  • Ist der Stromanbieter seriös?
  • Verlangt er Vorkasse?
  • Gibt es eine Energiepreis-Garantie?
  • Stimmt der Service?
  • Gibt es Auszeichnungen von unabhängiger Seite?
  • Wie fallen die Bewertungen aus?
  • Hat der Anbieter Referenzen?
  • Wird sehr viel Geld in die Werbung gesteckt?

Es lohnt sich, vor einem Wechsel genau hinzusehen …

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