Das smarte Haus der Zukunft

Donnerstag, 15. September 2011
Energie sparen

Der Smart Home-Ansatz verfolgt die Idee, Haustechnik und Elektrogeräte so miteinander zu vernetzen, dass ein optimales Energiemanagement möglich wird. Sprich: Die Waschmaschine schaltet sich erst dann an, wenn der Strom am günstigsten ist, die Heizung kann aus der Ferne gesteuert werden, so dass es beim Heimkommen bereits angenehm warm ist.

Effiziente Steuerung je nach Stromangebot und -nachfrage

Das „intelligente Haus“ bietet neben Smart Metering jede Menge Leistungen, die die Sicherheit und den Komfort für seine Bewohner sowie die Energieeffizienz erhöhen. Allein die Funktion „Wärme und Licht nur nach Bedarf“ kann den Energieverbrauch des Hauses um 10 Prozent senken – zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Fraunhofer Instituts.

Das Energiemanagement spielt sich aber nicht nur zwischen Haus und Bewohner ab, auch zwischen Stromanbieter und –abnehmer herrscht ein direkter Austausch. So kann flexibel auf die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation am Strommarkt reagiert werden.

Günstige Lösungen können selbst eingebaut werden

Bisher waren Smart Home-Lösungen noch sehr kostspielig: Je nach Komplexität des Systems mussten Hausbesitzer mehrere 10.000 Euro investieren. Seit Neustem gibt es aber günstige Heimlösungen, die der Eigentümer oder Mieter selbst einbauen kann und schon für weniger als 1.000 Euro pro Einfamilienhaus zu haben sind, wie das Forum Nachhaltiges Wirtschaften Büro Süd jetzt berichtete. Die einzelnen Komponenten werden über eine Funkverbindung mit der zentralen Steuereinheit verbunden, einrichten und bedienen lassen sich die Funktionen dann über das Internet.

Es wird zwar noch seine Zeit dauern, bis sich komplexe Smart Home-Konzepte wirklich durchsetzen. Die preislich und technisch für Jedermann realisierbaren Komponenten lassen aber bereits erahnen, wie smart das Wohnen in Zukunft sein wird.

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