10 Tipps: So rechnen Zahnärzte mit ihren Stromkosten ab

10 Tipps: So rechnen Zahnärzte mit ihren Stromkosten ab

Freitag, 23. Juni 2017
Energie sparen

Das Potenzial in puncto Energiesparen in einer Zahnarztpraxis ist groß. So gelten Licht und Lampen zum Beispiel als große Energiefresser. Was sinnvoll und möglich ist, und wie Sie die Strom- und Heizkostenrechnung nach unten drücken können, zeigt der Beitrag mit zehn wertvollen Tipps.

Tipp 1: Beleuchtung

Das Portal praxenprofi.de rät nachdrücklich zum Einsatz von Energiespar- oder LED-Leuchten, die bis zu 80 Prozent günstiger im Betrieb sein könnten als herkömmliche Leuchtmittel und eine lange Haltbarkeit hätten. Zudem heißt es: „Ihre Praxis- und Hinweisschilder oder die Ausleuchtung der Parkplätze lassen sich mit Dämmerungsschaltern und Sensoren sparsamer betreiben. Im diagnostischen Bereich sind LED-Lampen mit hoher Leuchtstärke kostengünstig.“

Tipp 2: Kompressoren

Druckluft-Kompressoren, Luftturbine, Luftmotor und Pulverstrahlgeräte kommen in Zahnarztpraxen auf bis zu 600 Betriebsstunden pro Jahr und Gerät und verursachen damit einen wesentlichen Teil der Stromkosten. Deswegen sollte man die Leistungsfähigkeit des Kompressors so exakt wie möglich an den Bedarf der Verbraucher anpassen. Außerdem lohnt es sich, Anschlüsse und Schläuche regelmäßig auf Leckagen zu überprüfen.

Tipp 3: Sterilisationsgeräte

Auch bei vorschriftsmäßiger Reinigung der Instrumente können Zahnärzte mit einem Sterilisationsgerät mit kurzer Zykluszeit Energie sparen. Das Volumen des Sterilisators sollte an Menge und Größe der zu reinigenden Instrumente angepasst sein. Außerdem sollten Sie den Sterilisator nur einsetzen, wenn er voll beladen ist.

Tipp 4: Büro

Im Büro laufen zahlreiche elektronische Geräte, die bei Nicht-Benutzung so schnell wie möglich im Schlafmodus versinken sollten, um Energie zu sparen. Verzichten Sie auf Bildschirmschoner, denn sie verhindern genau diesen Energiespar-Effekt. Es ist auch sinnvoll, den Stand-by-Modus mit Hilfe von abschaltbaren Steckerleisten zu vermeiden. Generell gilt natürlich: Beim Kauf von Bürotechnik auf einen niedrigen Stromverbrauch achten.

Tipp 5: Raumwärme

Temperatur-Regler stellen Sie am besten so ein, dass die Räume während der Sprechzeiten 20 bis 22 Grad Celsius erreichen. Bereits das Absenken der Temperatur um ein Grad kann die jährlichen Energiekosten um bis zu sechs Prozent reduzieren. Außerhalb der Öffnungszeiten macht sich ein Absenken der Temperatur um mehrere Grad bezahlt.

Tipp 6: Lüften

Auch und vor allem in der kalten Jahreszeit empfehlen Experten regelmäßiges Durchlüften der Praxisräume. Stoßlüften ist deutlich effektiver, als die Fenster in Kippstellung verharren zu lassen. So bekommen die Räume ausreichend Frischluft und man verliert weniger Energie.

Tipp 7: Kühlgeräte

Achten Sie vor allem bei Kühlschrank und Co. auf Geräte mit hoher Energieeffizienz. Ein Platz neben der Heizung ist kontraproduktiv. Nach dem Öffnen schnell wieder schließen, damit nicht zu viel „warme“ Luft eindringt.

Tipp 8: Röntgengeräte

In Zahnarztpraxen kommen häufig Panorama-Röntgengeräte zum Einsatz. Moderne Modelle verfügen über ein TFT­Vollfarbendisplay, das als energiesparend gilt. Bei konventioneller Entwicklung der Bilder sollte der Stand­by­Modus des Entwicklerautomaten nach Betriebsschluss in jedem Fall abgeschaltet werden.

Tipp 9: Keramikbrennöfen

Die Brenn- und Keramiköfen im Dentallabor benötigen viel Energie. Auch hier können Sie sparen, indem Sie die Brenntemperatur stets auf das jeweilige Material abstimmen.

Tipp 10: Praxis-Tipp aus der Praxis

Stromsparen rentiert sich nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch aus Imagegründen, wie ein Beispiel zeigt: Zahnarzt Franz Zwießele hat seine Praxis in Weißenau (Baden-Württemberg) durchgängig mit LED-Lampen ausgestattet, was unter anderem Grund für eine Berichterstattung über ihn in der Regionalzeitung war, die ihm positive PR und einen kostenlosen Werbe-Effekt brachte.

E.VITA-Energieberatung zahlt sich aus

In Zusammenarbeit mit der Prüfgesellschaft DEKRA bietet E.VITA seinen Kunden eine Energieberatung mit zehn Prozent Nachlass auf ausgewählte Verfahren wie etwa die Infrarot-Thermografie. Zudem gibt es einen kostenlosenLastgang-Check, der teure Verbrauchsspitzen aufdeckt und stille Verbraucher entlarvt. Wer ganz groß einsteigen will, und eine Sanierung oder Modernisierung der Bausubstanz plant, um Energie zu sparen, erhält unter bestimmten Voraussetzungen erhebliche staatliche Fördermittel, über die E.VITA ebenfalls aufklärt.


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