Soforthilfe SLP Haushaltskunde
Informationen zum Gaspreis
Gaspreisentwicklung
Gasabrechnung
Soforthilfe SLP Haushaltskunde

Soforthilfe: Was muss ich als SLP-HaushaltsKunde tun?

Ich habe eine Einzugsermächtigung erteilt.

Sie müssen nicht aktiv werden.

Ihr Abschlag im Dezember wird nicht eingezogen oder zurücküberwiesen (ggf. anpassen, falls der genaue Soforthilfebetrag zurücküberwiesen wird).

Ich habe einen Dauerauftrag eingereicht.

Sie müssen aktiv werden.

Unterbrechen Sie den Auftrag für den Monat Dezember.

Ich zahle monatlich meinen Abgleich per Überweisung oder bar.

Sie müssen nicht aktiv werden.

Sie müssen im Dezember keine Zahlung leisten.

Laut Vertrag zahle ich den Abschlag nicht im Dezember sondern im Januar.

Sie müssen aktiv werden.

Die Soforthilfe wird mit der Voraus- bzw. Abschlagszahlung im Januar 2023 verrechnet oder in der Jahresrechnung berücksichtigt. Sie müssen je nach Zahlungsmethode (siehe Punkt 1. bis 3. aktiv werden).

Laut Vertrag zahle ich keinen Abschlag im Dezember und Januar.

Sie müssen aktiv werden.

Die Soforthilfe wird mit der Voraus- bzw. Abschlagszahlung im Januar 2023 verrechnet oder in der Jahresrechnung berücksichtigt. Sie müssen je nach Zahlungsmethode (siehe Punkt 1. bis 3. aktiv werden).

Ich habe den Dezember-Abschlag bereits überwiesen oder den Zahlungsauftrag nicht gestoppt.

Sie müssen nicht aktiv werden.

Die Soforthilfe und somit der Dezember-Abschlag geht Ihnen nicht verloren, sie wird in der nächsten Jahresabrechnung berücksichtigt.

Informationen zum Gaspreis

INFORMATIONEN GasPREIS

Seit dem 01.10.2022 ist neben den Steuern, Abgaben und Umlagen für den Strompreis auch Umlagen für den Gaspreis hinzugekommen. Informationen zum Strompreis finden Sie hier.

Auf die Entwicklung dieser Preisbestandteile hat E.VITA als Energieversorger keinen Einfluss, da sie vom Staat festgeschrieben werden.

Seit dem 01.10.2022 wird die Gasspeicher-Umlage in Höhe von 0,059 ct/kWh, die RLM Bilanzierungsumlage in Höhe von 0,390 ct/kWh, die SLP Bilanzierungsumlage in Höhe von 0,570 ct/kWh und die Konvertierungsumlage in Höhe von 0,038 ct/kWh erhoben. 

Was sich sonst noch ändert, lesen Sie hier:

CO2-Abgabe

Ab 01.01.2022

0,5461 ct./kWh

AB 01.10.2022

0,5461 ct./kWh

Ab 01.01.2023

0,6372 ct./kWh

Energiesteuer

Ab 01.01.2022

0,5500 ct./kWh

AB 01.10.2022

0,5500 ct./kWh

Ab 01.01.2023

0,5500 ct./kWh

THE Bilanzierungsumlage SLP

Ab 01.01.2022

0,0000 ct./kWh

AB 01.10.2022

0,5700 ct./kWh

Ab 01.01.2023

0,5700 ct./kWh

THE Konvertierungsumlage

Ab 01.01.2022

0,0000 ct./kWh

AB 01.10.2022

0,0380 ct./kWh

Ab 01.01.2023

0,0380 ct./kWh

THE Gasspeicherumlage

Ab 01.01.2022

0,0000 ct./kWh

AB 01.10.2022

0,0590 ct./kWh

Ab 01.01.2023

0,0590 ct./kWh

Gaspreisentwicklung

Informationen zum Gaspreis

Grundpreis, Arbeitspreis, Staffelung Zählergröße

Der Gaspreis setzt sich aus einem Arbeitspreis und einem Grundpreis zusammen, ab einer bestimmten Zählergröße (G40) kommt ein Aufschlag auf den Grundpreis hinzu, der je nach Größe gestaffelt berechnet wird. Wer sich das merken will, kann diese Regel nutzen: G = Grundpreis + A = Arbeitspreis + S = Staffelung Zählergröße = Gas.

Gaspreis

CO2-Bepreisung

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) wurde im November 2019 im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung verabschiedet und ab 2021 eine CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr eingeführt. Es ist die Grundlage für einen nationalen CO2-Emissionshandel und führt zu einer Bepreisung der CO2-Emissionen, soweit sie nicht vom europäischen Emissionshandel (EU-ETS) erfasst sind. Die CO2-Bepreisung gilt grundsätzlich für alle Erdgas-Lieferungen an Anlagen, die nicht bereits dem EU Emissionshandel unterliegen. Davon sind Privathaushalte und Unternehmen betroffen. Der Preis für eine Tonne CO2-Emissionen wurde erstmalig im Jahr 2021 mit 25 Euro festgelegt und wird für das Jahr 2022 entsprechend der gesetzlichen Vorgaben auf 30 Euro/ Tonne C02 angehoben. Der Preis wird entsprechend des jeweiligen CO2-Ausstoßes, der bei der Verbrennung der Energieträger freigesetzt wird, umgelegt.

Liberalisierung des Energiemarkts

Maßgeblichen Einfluss auf den Energiepreis nahm auch die Öffnung der Strom- und Gasmarkts für den freien Wettbewerb in 1998. Während in den Strommarkt rasch Bewegung kam, dauerte es bis 2006, bis der erste überregionale Gasanbieter den Wettbewerb um die Gaskunden eröffnete. Seitdem können Verbraucher zwischen mehreren alternativen Anbietern zum lokalen Grundversorger wählen.

Wirtschaftlichkeit von Gas

Auch Erdgas unterliegt der aktuellen Energiepreisentwicklung und somit den allgemeinen Preissteigerungen. Diese Erhöhungen setzten jedoch im Vergleich zum Ölpreis erst spät ein und fielen deutlich geringer aus. Damit zählt Erdgas nach wie vor zu den kostengünstigen Energieträgern.

Die wirtschaftlichen Vorteile von Erdgas sind auch für den Verbraucher spürbar. Moderne Gasheizungen zeichnen sich durch Effizienz und gute Regelbarkeit aus. Zu den vergleichsweise niedrigen Energiekosten kommt, dass bestimmte Zusatzkosten entfallen. So werden keine Anlagen zur Bevorratung von Brennstoff benötigt und auch die Transportkosten fallen gering aus.

Gasabrechnung

Präzise festgelegt: Vorschriften und Regeln einer Gasabrechnung

Gleiches Recht für alle: Damit eine Gasabrechnung für alle Bezieher von Erdgas gleichermaßen „gerecht“ erstellt werden kann, muss sie nach präzise festgelegten und nachprüfbaren Vorschriften und Regeln erfolgen.

In Deutschland basiert die Erstellung der Gasabrechnung auf eichrechtlichen Vorschriften und den anerkannten Regeln der Technik, insbesondere auf dem DVGW Arbeitsblatt G 685 „Gasabrechnung“. Die in diesem Arbeitsblatt festgelegten Verfahren sind mit den Landesbehörden für Eichwesen und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt abgestimmt und entsprechen den Bestimmungen des Eichrechts. Die Durchführung der Gasabrechnung unterliegt der Kontrolle des zuständigen Eichamtes. So ist zugleich ein Höchstmaß an Präzision und Kontrolle gegeben.

Naturprodukt Erdgas
Als Naturprodukt unterliegt Erdgas je nach Förderquelle leichten Schwankungen hinsichtlich seines Energie-Inhalts. Die Gastemperatur und der Gasdruck sind weitere Einflüsse, die bei Ihrer Gasabrechnung berücksichtigt werden. Vor allem folgende Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle:

Zustandszahl
Beim Gas wird zwischen dem Normzustand und dem Betriebszustand unterschieden. Der Betriebszustand ist der Zustand des Gases im Zähler, der je nach Druck und Temperatur variiert. Die Abrechnung wird jedoch auf Basis des Normzustandes erstellt. Daher muss der Betriebszustand auf den Normzustand umgerechnet werden. Dies erfolgt über die Zustandszahl, die kundenspezifisch ermittelt wird.

Brennwert
Der Brennwert beschreibt den Energie-Inhalt, den ein Kubikmeter Gas im Normzustand enthält.

Ermittlung der abrechnungsrelevanten Thermischen Energie
Der Einspeisewert des gelieferten Gases wird kontinuierlich mit geeichten Messgeräten an repräsentativen Stellen ermittelt. Multipliziert man den Gasverbrauch (Vb), die Zustandszahl (z) und den Abrechnungsbrennwert (Hs, eff) miteinander, ergibt sich die verbrauchte Thermische Energie (E). Sie wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben und nach den Preis-/Tarifstrukturen von E.VITA zur Abrechnung herangezogen.

Die Formel zur Errechnung der Thermischen Energie (E):
E = Thermische Energie (kWh)
Vb = Betriebsvolumen (m³)
z = Zustandszahl
Hs, eff = Brennwert (kWh/m³)


Anders ausgedrückt: Die Thermische Energie berechnet sich auf der Basis des Gasverbrauchs. Um die Thermische Energie zu ermitteln, wird das gemessene Betriebsvolumen in das Normvolumen umgerechnet und mit dem Abrechnungsbrennwert multipliziert. Entscheidend für die Umrechnung ist die Zustandszahl (z):

Umrechnung von Betriebsvolumen auf Normvolumen mit der Zustandszahl (z)
Die Umrechnung von Betriebsvolumen auf Normvolumen erfolgt mittels der Zustandszahl (z). Hierbei werden die ermittelten Größen Gasdruck und Gastemperatur zu Normdruck und Normtemperatur ins Verhältnis gesetzt.
z = Zustandszahl
Vn = Normvolumen (m³)
Vb = Betriebsvolumen {m³)
Tn = Normtemperatur = 273,15 K
Teff = 15°C + 273,15 K = 288,15 K
pamb = Luftdruck am Gaszähler (mbar) = 1.016-(0,12*H) (mbar)
peff = Überdruck (mbar)
pn = Normdruck = 1.013,25 mbar

Nähere Informationen über die Grundlagen der Gasabrechnung finden Sie im Arbeitsblatt G 685 der DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. – Technisch-wissenschaftlicher Verein).

Daten­schutz­ein­stellungen

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Dabei werden von den externen Komponenten ggf. auch Cookies gesetzt. Die Einwilligung zur Nutzung der Komponenten können Sie jederzeit widerrufen.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

In Ihrem Browser sind Cookies deaktiviert. Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Bitte lassen Sie Cookies zu, um vom bestmöglichen Service zu profitieren.