Wasserkraft

 
 
 

Wasserkraft gehört zu den erneuerbaren Energien. Weltweit spielt Wasserkraft als erneuerbarer Energieträger eine bedeutende Rolle. 

Wasser hat eine lange Tradition

Bereits im alten Ägypten und bei den Römern wurden z. B. Getreidemühlen mit Wasser angetrieben. In Europa wurde im Mittelalter die Wasserkraft für Säge- oder Papierwerke eingesetzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird Wasserkraft auch genutzt, um Strom zu produzieren.

Strom aus Wasserkraft

Die potentielle oder kinetische Energie des Wassers wird über Turbinen in Rotationsenergie umgewandelt. Diese wird von Wasserkraftanlagen genutzt, um über Generatoren elektrischen Strom zu produzieren. Die Vorteile der Nutzung von Wasserkraft liegen auf der Hand. Wasser erneuert sich immer wieder selbst und zur Stromerzeugung nutzt man die Fließgeschwindigkeit von Gewässern aus. Beim Produktionsprozess fällt damit kein Rohstoffverbrauch an und es wird kein Kohlendioxid freigesetzt. Als ausgereifte Technologie besitzt Wasserkraft weltweit nach der Biomassennutzung den größten Anteil an der Gewinnung erneuerbarer Energie. 2010 wurden rund drei Prozent des deutschen Stromverbrauchs durch Wasserkraftanlagen gedeckt.

 


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