Checkliste Energiesparen

>> Beleuchtung
>> Elektrogeräte
>> Heizung
>> Lüften
>> Klima

 

Beleuchtung

  • Ersetzen Sie herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen*! Ausnahme bilden sehr selten genutzte Räume.
  • Ersetzen Sie herkömmliche Leuchtstoffröhren* (38mm) durch neue 26mm-Leuchtstoffröhren*.
  • Licht nur einschalten, wenn es nötig ist, Tageslicht reicht oft aus. Rollos und Jalousien öffnen! Bei Bedarf reicht meist eine Arbeitsplatzleuchte statt Einschalten der Raumbeleuchtung.
  • Licht in Toiletten nach Benutzung ausschalten. Schalten Sie das Licht in ungenutzten Räumen immer aus!

    Tipp: Decken und Wände weiß streichen!


    *Achtung:
    LED-, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren dürfen nicht über den Restmüll entsorgt werden, sondern müssen gesondert gesammelt und fachgerecht recycelt werden.

    Tipp: Lightcycle, ein Zusammenschluss von Lampenherstellern, bietet einen Rücknahmeservice für Gewerbetreibende: Ab einer Menge von 50 Stück können Betriebe die 400 Großmengensammelstellen kostenlos nutzen, ab einer Tonne bzw. 5.000 Stück pro Jahr stellt Lightcycle auch Sammelbehälter vor Ort zur Verfügung. >> Weitere Infos


Elektrogeräte

  • Einzelgeräte verbrauchen mehr Energie als Multifunktionsgeräte, z.B. Kombigeräte Fax, Drucker und Scanner.
  • Ist es möglich, die Zahl der Geräte zu reduzieren, z.B. durch einen zentralen Etagendrucker, lässt sich Strom sparen.
  • Büroküche:
    • Mikrowelle verbraucht weniger Strom als Herd oder Backofen.
    • (vollen!) Geschirrspüler im Energiesparprogramm benutzen
    • Kühlschrank auf +7°C, Gefrierfach -18°C einstellen, Nahrungsmittel in der kühlsten Ecke platzieren
    • Kaffeemaschine oder Wasserkocher nicht eingeschaltet lassen, Thermoskanne benutzen
  • Elektrogeräte und Ladegeräte ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden!
  • An den Stromverbrauch von Geräten im Standby-Modus denken. Im Vergleich zum Standby-Modus spart der Sleep-Modus 75 Prozent Strom. Noch besser: Stecker ziehen!

    Tipp: Abschaltbare Steckdosenleisten oder Master-Slave-Steckdose, an der bis zu sieben Geräte eingesteckt werden können, verwenden. Das Master-Gerät, zum Beispiel der Computer, steuert das Ein- und Ausschalten der Peripheriegeräte wie Monitor, Drucker etc.

  • Bildschirmschoner verbrauchen reichlich Strom. Besser: Standby-Modus! Im Vergleich zum PC verbrauchen Notebooks 70 Prozent weniger Strom.

    Tipp: Bildschirmschoner an nach 3 Minuten, Standby-Modus nach 10 Minuten.

 

Heizung

  • Heizkörper- und Thermostatventile regelmäßig überprüfen und falls notwendig austauschen!
  • Heizungspumpe überprüfen und falls notwendig austauschen!

    Tipp: Mit dem Gebäudeeigentümer sprechen. Unter Umständen ist er gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) verpflichtet, die Heizung zu modernisieren.

  • Weniger heizen hilft beim Energiesparen und nützt der Gesundheit. Lufttemperaturen von 18 bis 19 °C sind für die Atemwege optimal. Es gibt keinen Grund, im Winter im T-Shirt im Büro zu sitzen. Mit Kollegen absprechen.

    Tipp: Bei Thermostatventilen in Fluren und in der Nähe von Außentüren Frostschutz einstellen und arretieren! Thermostatventile im Flur maximal auf Stufe 3 einstellen! Außerdem: Heizung „aus“ wenn Fenster auf sind.

 

Lüften

  • Fenster nicht ständig gekippt lassen, sondern ganz schließen. Stoßlüften.
  • Moderne Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sparen Heizkosten auf längere Sicht.

    Tipp: Mehrmals täglich für vier bis zehn Minuten Fenster ganz öffnen (bei kälteren Temperaturen kürzer lüften). Dauerhaft gekippte Fenster verschwenden Energie.

  • Feuchtigkeit muss nicht sein. Unbenutzte Räume schließen, weil sich die Luftfeuchtigkeit stets im kältesten Raum niederschlägt. Nicht zu viele Pflanzen und keine Verdunster im Büro aufstellen!

    Tipp: Luftfeuchtigkeit mit Hygrometer messen (40-60 Prozent sind ideal).

 

Klimaanlagen

  • Klimaanlagen sind die größten Energieverbraucher in Bürogebäuden. Immer darauf achten, dass Fenster und Türen geschlossen sind.
  • Ein Unterschied von 5 °C zwischen Innen- und Außentemperatur ist ausreichend, zu starkes Kühlen fördert Erkältungen.

    Tipp: Klimaanlage regelmäßig warten, sonst riskieren Sie mehr Energieverbrauch für gleich bleibenden Kühleffekt.

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